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Wirkungen ausgegangen werden. Schon in Tierversuchen wurde dieser
serotoninerge Effekt als dosisabhängig beschrieben (Eison, 1990).
Die Annahme, dass Nefazodon über einen serotoninergen Effekt den
Sympathikotonus vermindert, zeigt sich an einer Wirksamkeit des Präparates
bei Patienten mit Angststörungen. Hedges untersuchte 21 Patienten mit GAD
und zeigte die Wirksamkeit des Präparates. Bei 80% der Patienten kam es zu
einer großen bzw. sehr großen Verbesserung der Symptome
(Hedges, 1996).
Zu ähnlichen Ergebnissen kamen rbeitsgruppen um DeMartins und Zajecka
(DeMartins,1996; Zajecka, 1996). Zwar bestehen widersprüchliche Aussagen,
doch wird überwiegend angenommen, dass Panik-Störungen durch eine
adrenerge Stimulation vermittelt werden (Yerangi, 1992; Rechlin, 1994; Stein,
1994). Studien hinsichtlich der HRV bei Patienten mit Angststörungen und einer
Therapie mit Nefazodon sind bisher nicht publiziert. Trotzdem muss von einer
Nefazodon vermittelten Reduktion des Sympathotonus ausgegangen werden.
Hierfür spricht, dass eine Abnahme des Sympathotonus vermittelt durch SSRI
in der Literatur beschrieben wird. Die SSRI Paroxetin und Fluoxetin sind für
die Anwendung bei Panik-Störungen geeignet. Sie wirken über eine
Reduzierung der erhöhten sympathischen Aktivität und bewirken eine
Normalisierung der gestörten adrenergen Regulation Coplan, 1997; Tucker,
1997).
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