Title:

Autonome neurokardiale Regulation bei depressiven Patienten, Effekte der Therapie mit dem Antidepressivum Nefazodon

Home
deutsch
  
ISBN: 184991186X   ISBN: 184991186X   ISBN: 184991186X   ISBN: 184991186X 
 
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>|
  Wir empfehlen:       
 

54 IV. Diskussion Die  Depression  stellt  einen  signifikanten  Risikofaktor  für  die  Entwicklung  des plötzlichen   Herztodes   nach   einem   Herzinfarkt   dar.   Die   Mortalitätsrate   von Infarkt-Patienten   und   die   kardiovaskuläre   Morbidität   und   Mortalität   ist   bei Personen mit einer depressiven Störung deutlich erhöht (Gorman, 2000; Ahern, 1990;  Frasure-Smith,  1993).    Die  ersten  derartigen  Beobachtungen  gehen  auf Malzberg,   1937,   zurück.   Zwar   muss   beachtet   werden,   dass   psychiatrisch auffällige  Patienten  häufiger  Brustschmerzen  im  Sinne  einer  Angina  pectoris angeben, dennoch konnten Barefoot und Schroll, 1996,  bei einer Untersuchung von  731  Personen  zeigen,  dass  zwischen  der  Ausprägung  einer  Depression und  der  Entwicklung  eines  kardiovaskulären  Ereignisses  ein  Zusammenhang besteht. Bemerkenswert ist, dass bei genannter Studie eine Beobachtungszeit von  19,4  Jahren  zugrunde  liegt.  Als  eine  der  möglichen  Ursachen   ür  eine erhöhte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität werden Verschiebungen und Störungen der autonomen Regulationsprozesse, welche die Herzfrequenz und den  Rhythmus  steuern,  diskutiert.  Der  Zusammenhang  von  reduzierter  HRV und gesteigerter Letalität    ach akutem Herzinfarkt wurde zuerst 1978 von Wolf beschrieben. 1987 erschien die erste groß angelegte Risikostudie von Kleiger, in  der  die  Bedeutung  reduzierter  HRV  als  starker  und  unabhängiger  Prädiktor des  Sterberisikos  nach  akutem  Herzinfarkt  präzisiert  wurde  (Kleiger,  1987). Diese  Ergebnisse  veranlassten  einige  Arbeitsgruppen  zu  der  Annahme,  dass die Depression ebenfalls mit einer reduzierten HRV einhergeht.   Messungen der autonomen Funktionen und deren Störungen bei psychiatrischen  Erkrankungen  sind z unehmend  Gegenstand  der  Forschung. Die Analyse der HRV während gut untersuchter kardiovaskulärer Funktionstests kann     den     jeweiligen     sympathischen     und     parasympathischen     Einfluss weitgehend   getrennt   quantifizieren,   denn   eine   Auftrennung   der   HRV   in verschiedene    sinusoidale    Funktionen    von    unterschiedlicher    Frequenz    ist möglich.    Hierzu    werden    kardiovaskuläre    Reflexe    als    Ausdruck    zentraler Regulationsmechanismen   ausgelöst   und   bewertet.   Indirekt   kann   durch   die Messung  der  Funktion  des  Zielorgans  der  autonome  Einfluss  erfasst  werden.
  
Musterung: Staatlich Legitimierte Perversion
von Lars G. Petersson
Sonstige Artikel:
Die amerikanische Geldaristokratie: Eine politische Geschichte des Reichtums in den USA (Frankfurter Beiträge zu Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Feuerwerksmusik/Wassermusik (Cc)
Style Clinic: How to Look Fabulous All the Time, at Any Age, for Any Occasion
 
   
 
     
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>| 

Back to the topic sites:
ScientificPublication.com/Startseite/Wissenschaft
ScientificPublication.com/Startseite

External Links to this site are permitted without prior consent.
   
  Home  |  deutsch  |  Set bookmark  |  Send a friend a link  |  Copyright ©  |  Impressum