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HR, über efferente parasympathische Fasern vermittelt, ab. Die vagale
Hemmung sowie eine zunehmende sympathische Aktivierung kennzeichnet die
zweite Phase. Spiegelbildlich zur ersten Phase verhält sich die dritte Phase.
Letztlich kommt es sympathikoton vermittelt zu einem Blutdruckanstieg und
über den Barorezeptor-Reflex zu einer parasympathisch vermittelten
Bradykardie (Bennaroch,1993).
Orthostase-Versuch
Als weiterer physiologischer Funktionstest wird der Orthostase-Versuch
angewendet. Dieser Reflex wird überwiegend durch parasympathische
Einflüsse moduliert. Um den fünfzehnten Schlag nach dem Lagewechsel kommt
es zu einem maximalen Anstieg der HR, die so dann auf den Tiefstwert, um den
30. Herzschlag, absinkt.
Bezüglich der Aussagekraft der einzelnen Tests sind Abhängigkeiten einzelner
Variablen untereinander und zu weiteren Faktoren zu beachten. Insbesondere
demographische Faktoren sind hier zu nennen. Altersabhängig zeigen sich für
gewisse Kenngrößen geschlechtsspezifische Unterschiede. Außer der LF- und
der HF-Bande sowie der LF/HF-Ratio ist eine geschlechtsspezifische,
umgekehrte Abhängigkeit zum Alter für die Herzfrequenz nachgewiesen
(Agelink, 2001).
Eine Korrelation der meisten Testverfahren zueinander besteht, wobei der
Valsalva-Test eine Ausnahme darstellt. Dessen
rgebnisse korrelieren mit
denen bei tiefer Respiration gar nicht und mit denen anderen Ergebnisse nur
gering. Die höchsten Korrelationen bestehen bei Werten, die bei tiefer Atmung
und unter Ruhebedingungen ermittelt wurden (Ziegler, 1992).
2.4. STATISTIK
Für den Vergleich der HRV-Parameter zwischen Gesunden und depressiven
Patienten fand der Mann-Whitney Test oder der Chi-Quadrat Test Anwendung.
Da die HRV-Parameter deutlich vom Alter abhängen, wurde darüber hinaus
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