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vasomotorischen Aktivität zur Blutdruckregulation, den sogenannten Mayer-
Wellen. Obwohl der Vasomotorentonus sympathischer Steuerung unterliegt, ist
die LF-Komponente jedoch kein Marker sympathischer Aktivität, sondern wird
auf komplexe Weise sowohl vom Sympathikus wie vom Vagus beeinflußt. Eine
Zuordnung der LF-Power als Indikator sympathischer Aktivität entsprechend der
eindeutigen Zuordnung der HF-Power als Marker vagaler Aktivität besteht nicht.
Dieses Gesamtenergieniveau von LF und
H
F ist in engen Grenzen von der
mittleren Herzfrequenz abhängig. LF und HF sind primär vagal determiniert, HF
zu fast 100%, LF zu etwa 3/4. Demnach ist die Summenpower von LF und HF
ebenfalls in erster Linie vagal determiniert.
Die physiologischen Korrelate der VLF-Komponente sind bisher nicht genau
bekannt, so das Urteil des Expertengremiums der European Society of
Cardiology und der North American Society of Pacing and Electrophysiology
unter dem Vorsitz von M. Marek 1996 (Task Force, 1996). Dieses Statement ist
bis heute nicht revidiert worden. Als Determinanten dieser Komponenten
werden u.a. thermoregulatorische Steuerungsprozesse und humorale Einflüsse
des Renin-Angiotensin-Aldosteron Systems auf die Sinusknotenaktivität
diskutiert.
forcierte Respiration
Bei verstärkter Respiration kommt es infolge von zunehmender para-
sympathischer
Kontrolle
zu
einem
Unterschied
im
Gegensatz
zur
Ruhemessung.
Valsalva-Manöver
Bei dem Valsalva-Manöver kommt es zu Beginn der Pressphase zu einer
Erniedrigung der HR und
zu einem Anstieg des Blutdrucks. In der zweiten
Phase kommt es früh zu einem Abfall des Blutdrucks. Während sich dieser
später normalisiert, nimmt die HR zu. Die Phase, die sich unmittelbar dem
Pressen anschließt, ist durch eine weitere Erhöhung der HR und einem rapiden
Absinken des Blutdrucks gekennzeichnet. Anschließend kommt es zu der
typischen Senkung der HR und einem gleichzeitigen Blutdruckanstieg. Der
erste Anstieg des Blutdrucks erfolgt mechanisch und reflektorisch nimmt die
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