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stabiler Angina, mit symptomatischer Angina sowie bei Patienten mit
Herzinsuffizienz.
Zunächst sollen die Parameter genannt werden, die sich aus direkten
Messungen der NN-Intervalle ableiten.
Der
V
ariationskoeffizient (VR) und der
RMSSD in Ruhe sind auf eine bestehende Varianz der Herzfrequenz
zurückzuführen, sie reflektieren alle zyklischen Komponenten, die für die HR-
Variabilität verantwortlich sind. Sie werden überwiegend durch den
Parasympathikus beeinflusst.
Die Frequenz- bzw. Spektralanalyse untersucht die unterschiedlichen
Rhythmen, die der Herzfrequenz-Variabilität zugrunde liegen. In der
graphischen Darstellung eines HRV-Spektrums werden die einzelnen
Spektralkomponenten als Energiegehalt bzw. Leistungsdichte oder Power
gegen die Frequenz aufgetragen (Abbildung 3). Für die Analyse des HRV
Spektrums ist eine Berechnung durchgeführt worden, die auf einem non-
parametrischen Algorithmus basiert, angewendet wurde zur Umwandlung die
Fast-Fourier-Transformation (FFT).
Bei der HF-Komponente handelt es sich um die Abbildung der respiratorischen
Sinus-Arrhythmie (RSA), die Anpassung der Herzfrequenz an den Atemzyklus.
Entsprechend der Atemfrequenz mit etwa 10-30 Oszillationen/Minute kommt die
RSA als hochfrequente Schwingungsgruppe im Bereich von 0.15
- 0.4 Hz im
HRV-Spektrum zur Darstellung. Eine vagale Stimulation steigert die HF-Power
(Malliani, 1991). Da Atropin die HF-Komponente fast vollständig auslöscht -
92% im Liegen, -95% im Stehen nach Pomeranz, 1985) und die zusätzliche
Gabe von Propranolol keine weiteren Reduktionen
Pomeranz, 1985)
verursacht, besteht in der Literatur Einigkeit, dass in der HF-Komponente die
Modulation des aktuellen Vagustonus ihren Ausdruck findet. HF-Power wird
deshalb als Marker tonischer vagaler Aktivität verwendet.
Die LF-Komponente findet sich als Energiegehalt bzw. Power mit einem Peak
im Bereich von 0.04 - 0.15 Hz. Diese niederfrequenten Oszillationen mit einer
Periodendauer von 10-25 Sekunden korrespondieren mit der rhythmischen
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