| |
38
ist deshalb weitverbreitet und die klinische Erfahrung ist groß (Bazett, 1918).
Berechnet wird die QTc-Zeit nach folgender Formel:
o QTc-Zeit= QT-Zeit (ms)/Wurzel aus R-R-Abstand (s).
Abschließende Größen, die bei den Probanden erhoben wurden, sind
Blutdruckwerte in Ruhe und bei Durchführung des Orthostase-Tests.
2.2.4. Lagewechsel
Der Lagewechsel erfolgt, indem der Kipptisch aus der horizontalen Ebene um
850 gekippt wird. Sowohl im Liegen als auch in aufrechter Position erfolgt die
Messung der systolischen Druckwerte.
Der Durchschnitt von zwei Ruhemessungen im Abstand von zwei Minuten wird
im Liegen bestimmt. Anschließend wird der Blutdruck eine Minute nach dem
Aufstehen gemessen.
Eine Aussage über die neurokardiale Regulation ist anhand der vorgestellten
Werte möglich. Um jedoch die Aussagekraft der einzelnen Werte erkennen zu
können, werden diese ebenso wie die zugrunde liegenden physiologischen
Regulationsmechanismen der einzelnen Tests zum besseren Verständnis
erläutert.
2.3. ANMERKUNG ZU DEN UNTERSUCHUNGSMETHODEN
Als Funktionsdiagnostik der ANR ist die Messung der
R
-R Abstände und die
Spektralanalyse der Herzfrequenzverläufe möglich (Ewing, 1986). Modulationen
der autonomen Nervenimpulse sind über eine Analyse der
-R-Intervalle
erkennbar. Die Stabilität und Reproduzierbarkeit der HRV-Messung sind
hinreichend ausgewiesen
(
Task Force, 1996). Diese Feststellung durch das
o.a. Expertengremium stützt sich auf Messungen an gesunden Personen, bei
Postinfarkt-Patienten, bei Patienten mit ventrikulären Arrhythmien, mit chronisch
|  |
|
| |
|
|