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2.2.2.3. Valsalva Manöver
Der sitzende, entspannte Patient wurde nach Kontrolle der Herzfrequenz
aufgefordert,
nach
tiefer
Inspiration
unter
zu
Hilfenahme
der
Expirationsmuskulatur den intrathorakalen und intraabdominellen Druck zu
erhöhen. Über ein Mundstück wird hierzu über fünfzehn Sekunden ein
expiratorischer Atemdruck von 40 mmHg aufgebaut. Anschließend erfolgt die
Aufzeichung der normalen Atmung für weitere fünfzehn Sekunden. Bestimmt
wurde bei diesem Versuch die
o Valsalva-Ratio
Es wird der Quotient aus dem längsten -R-Intervall in den zwanzig Sekunden
nach der Belastung und dem kürzesten
-R-Intervall während des Pressens
gebildet (Levin, 1966).
Neben der HRV-Analyse wurden als Zeichen der neurokardialen Regulation
weitere Parameter bestimmt.
2.2.3. EKG
Das konventionelle EKG wurde bezüglich folgender Zeitwerte betrachtet.
o PQ-Zeit:
Überleitungszeit, vom Beginn der P-Welle bis zum Beginn
des QRS-Komplexes.
o QRS-Komplex: Dauer der Kammererregung, vom Beginn bis zum Ende
des QRS-Komplexes.
o QT-Zeit:
Dauer der elektrischen Kammeraktion, vom Beginn der
Erregung (Beginn QRS-Komplex) bis zum Ende der
Erregungsrückbildung (Ende der T-Welle).
o QTc-Zeit:
Frequenz korrigierte QT-Zeit nach Bazett.
Die QT-Zeit ist
benso wie andere Zeitwerte des EKG abhängig von der
Herzfrequenz. Eine Berichtigung ist entsprechend notwendig, um die QT-Zeit
als klinischen Parameter nutzen zu können. In der Literatur sind verschiedene
Methoden zitiert. Die Korrektur nach Bazett galt lange als Standardmethode, sie
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