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Autonome neurokardiale Regulation bei depressiven Patienten, Effekte der Therapie mit dem Antidepressivum Nefazodon

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33 2.2.2. Untersuchung der neurokardialen Regulation Standardisiert wurde die neurokardiale Regulation an den Behandlungstagen 0, 2,  10  sowie  bei  Therapieende  bzw.  optimaler  Dosisanpassung,  am  21.  Tag, untersucht.   Für    die    Funktionsuntersuchung    der    neurokardialen    Regulation    war    ein Testverfahren   notwendig,   welches   für   den   Untersucher   und   Untersuchten einfach  durchführbar  sein,  eine  hohe  Sensitivität  und  Spezifität  zeigen,  nicht invasiv und gut reproduzierbar sein sollte. Im Rahmen der Studie wurde unter standardisierten  Bedingungen  in  einem  klimatisierten,  schallisolierten  Raum untersucht,   um   aktuelle   Umwelteinflüsse   zu   minimieren.   Der   Patient   lag entspannt  auf  einem  Kipptisch.  Wesentlich  für  die  Analyse  der  HRV  ist  die Aufzeichnung eines konventionellen 12 Kanal-EKGs während der Durchführung verschiedener,  bekannter  Manöver,  welche  zu  einer  Reaktion  des  autonomen Nervensystems  führen.  Analysiert  werden  die  digitalen  Aufzeichnungen  dann mittels eines Computers. Basierend auf bekannte Analysen der  HRV fand das Neurodiag-Programm,    H.    Lambeck,    München,    Update    der ProSciCard, Anwendung.  Dies  wird  allen  Anforderungen  an  eine  zuverlässige  Messung gerecht.  Die  Erhebung  und  Auswertung  der  Daten  erfolgt  nach  anerkannten, üblichen Richtlinien  (Ziegler, 1992).  Die EKG-Ableitungen nach  Eindhoven und    Goldberger     wurden     abgebildet,     indem     mit     Plattenelektroden     an     den Extremitäten  ein  Signal  abgenommen  wurde.  Dies  wurde  als  digitalisiertes Signal  an  einen  PC  übertragen.  Während  der  Untersuchung  wird  die  EKG- Kurve ständig auf dem Bildschirm abgebildet. Es wird diejenige EKG-Ableitung ausgewählt, welche eine artefaktfreie Erkennung der     -R-Abstände ermöglicht. Anhand der Kriterien Steilheit, Anstiegszeit und Amplitudenhöhe, wird der QRS- Komplex  erkannt.  Dies  bildet  die  Grundlage  für  die  Erkennung    der -R- Abstände   über   einen   Algorithmus.   Nach   einer   Lernphase   identifiziert   das Programm die QRS-Komplexe, berechnet den Abstand zwischen den R-Zacken und  wertet  diese  Messdaten  entsprechend  aus.  Nach  einer  Einführung  und einer  einheitlichen  Ruhephase  erfolgt  die  Erhebung  der  Daten  in  festgelegter Abfolge.  Die  Patienten  wurden  aufgefordert  sich  zu  entspannen,  normal  zu atmen,   sich   möglichst   wenig   zu   bewegen,   nicht   zu   sprechen   und   nicht einzuschlafen.  Nach  einer  Entspannungsphase  von  10  Minuten  konnte  das
  
Organische psychische Störungen. Hirnorganische Psychosyndrome
Siehe auch:
Seltene Wahnstörungen: Psychopathologie - Diagn...
Psychologie des Ärgers: Ursachen und Folgen fü...
Das Design des Menschen
Im Hier und Jetzt: Richtlinien der Gruppenpsyc...
Psychiatrische Begutachtung: Ein praktisches H...
Demenzen in Theorie und Praxis
 
   
 
     
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