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Autonome neurokardiale Regulation bei depressiven Patienten, Effekte der Therapie mit dem Antidepressivum Nefazodon

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30 o  Neurologische     Erkrankungen,     insbesondere     mit     Polyneuropathien einhergehende Krankheiten sowie Hirninsulte oder degenerative System- erkrankungen. o  Weitere     psychiatrische     Erkrankungen,     welche     mit     autonomen Regulationsstörungen einhergehen.   o  Schwere   Nieren-   und   Lebererkrankungen,   Leberzirrhose,   aggressive oder chronisch persistierende Hepatitiden oder Urämie. o  Mangelernährung, Untergewicht oder Elektrolytstörungen. o  Medikationen    mit    bzw.    Einnahme    von    potentiell    neurotoxischen Substanzen. 2.1.2.2. Kontrollkollektiv Das   Kontrollkollektiv   setzt   sich   überwiegend   aus   Ärzten,   Schwestern   und Mitarbeitern   des   Krankenhauses   sowie   deren   Angehörigen   zusammen.   35 Frauen   und   25   Männer   mit   einer   Altersspanne   von   22-73   Jahren   wurden untersucht,  somit  konnten  die  Daten  von  insgesamt  60  Probanden  verwendet werden. Die Mitarbeit erfolgte nach eingehender Information freiwillig, wobei die gleichen Ausschlusskriterien wie im Kollektiv der    etroffenen Berücksichtigung fanden.    Verhaltensregeln,    welche    unter    dem    Punkt    Einschlusskriterien aufgeführt sind,  wurden innerhalb dieser Gruppe ebenfalls beachtet. Bezüglich des  sozioökonomischen  Hintergrundes,  der  physischen  Verfassung  und  der körperlichen   Fitness   wurden   die   Probanden   mit   den   Patienten   gematcht. Anamnestisch ergab sich bei keinem Probanden der Kontrollgruppe ein Anhalt für  eine  psychiatrische  Erkrankung,  weder  bei  der  Person  selbst,  noch  in  der Verwandtschaft.   Bis   auf   22   Probandinnen,   die   regelmäßig   Kontrazeptiva einnahmen,  hatte  keiner  der  Probanden  eine  Dauermedikation.  Elf  Personen gaben    die    gelegentliche    Einnahme    von    nicht    steroidalen    Antiphlogistika (Diclofenac, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol) an.   Die  demographischen  Daten  des  Kontroll-  und  Patientenkollektivs  sind  in  der folgenden Tabelle  (Tabelle 9) zusammengefasst.  
  
Depression - Diagnose und Pharmakotherapie
von Siegfried Kasper,
Hans-Jürgen Möller,
Franz Müller-Spahn
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