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unterschiedlichen Patientengruppen konnte eine statistisch signifikante
Besserung der Depression nachgewiesen werden. Insgesamt liegen Studien
mit über 3.500 Patienten vor, welche für Nefazodon eine mit trizyklischen
Antidepressiva und SSRI vergleichbare Wirksamkeit belegen.
Tabelle 7:
Rezeptor-Bindungsprofile von Nefazodon, Imipramin und Desipramin in vitro
IC-50 (nM)
Rezeptor-Bindung
Nefazodon
Imipramin
Desipramin
5-HT2
30
100
300
5-HT1a
480
3100
3000
alpha 1-adrenerg
210
51
150
alpha 2-adrenerg
5500
1900
4500
beta-adrenerg
>1000
>1000
21000
H 1-histaminerg
805
25
300
D 2-histaminerg
53000
20000
>10000
cholinerg
17000
41
470
Opiat-Rezeptor
32000
14000
16000
IC50: diejenige Konzentration der Substanz in nM, die zu einer 50% Hemmung der Wirkung führt
In verschiedenen randomisierten Doppelblindstudien zeigte sich eine deutliche
Überlegenheit des Präparates im Vergleich zu Placebo. Fontaine gibt in der
Gruppe der Nefadar Behandelten 66%
esponder nach sechs wöchiger
Therapie mit 100-500 mg an, während in der Placebo Gruppe nur 38%
ansprachen (Fontaine, 1994). Ähnliche Zahlen werden von Rickels aufgezeigt.
Eine klinische Verbesserung wird mit einer Reduktion des CGI-Scores um die
Hälfte angegeben. Dies trat in der Verum Gruppe bei 69% der Patienten ein, in
der Placebo Gruppe hingegen kam es nur bei 45% zu einer klinischen
Verbesserung
(
Rickels, 1995). Insgesamt zeigt sich Nefazodon gegenüber
Placebo signifikant überlegen. Im Vergleich zu anderen, etablierten
Antidepressiva wie Fluoxetin oder Sertalin sieht Wetzel, Mainz, Nefazodon als
ebenbürtig an Zorn, 1997). In einer Studie mit 206 Patienten mit major oder
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