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Autonome neurokardiale Regulation bei depressiven Patienten, Effekte der Therapie mit dem Antidepressivum Nefazodon

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17 nachgewiesen werden (Yeragani,1991). Guinjoan hingegen zeigt einen höheren Sympathikotonus  während  Tulen  eine  reduzierte  Aktivität  darstellt  (Guinjoan, 1995; Tulen, 1996). 1.4. ANTIDEPRESSIVA Derzeit    nimmt    man    an,    dass    ein    Zusammenwirken    von    genetischen, neurobiologischen u nd   psychosozialen   Faktoren   Depressionen   auslöst   und aufrechterhält.    Die    Wahrscheinlichkeit,    im    Laufe    des    Lebens    an    einer Depression   zu   erkranken,   ist   bei   erstgradig   Angehörigen   von   depressiv Erkrankten    deutlich    erhöht.    Das    weist    darauf    hin,    dass    es    familiäre Belastungsfaktoren    gibt.    Die    neurobiologische,    neuroimmunologische    und genetische    Forschung    konzentriert    sich    derzeit    u.a.    auf    Störungen    der Signalübertragung innerhalb und zwischen Nervenzellen sowie auf endokrinologische    Einflüsse    (z.B.    Kortison,    Serotonin,    Noradrenalin)    und Störungen   der   Schlaf-Wach-Regulation   (Nesse,   2000).   Die   Diskussion   zu welchem  Anteil  biologische,  genetische  und  Umweltfaktoren  die  Entwicklung psychiatrischer Krankheiten beeinflussen, wird nach wie vor geführt. Noch  zur  Jahrhundertwende  waren  mit  der  Entwicklung  der  Psychoanalyse zunehmend     psychologische     Erklärungsversuche     von     Bedeutungen,     die überwiegend  auf  frühkindliche  Objektverluste  mit  daraus  resultierender,  nach innen   gerichteter   Aggression   beruhten.   Neben   den   genetischen   Modellen werden  seit  der  Einführung  der  psychopharmakologischen  Therapie  Ende  der 50er  Jahre    zunehmend  biologische  Faktoren  für  die  Entwicklung  affektiver Störungen verantwortlich gemacht. Die   Tatsache,   dass   eineiige   Zwillinge   eine   Konkordanzrate   in   Bezug   auf Depressionen   von   ungefähr   67%   aufweisen,   wohingegen   bei   zweieiigen Zwillingen  die  Konkordanzrate  mit  15%  nur  gering  höher  liegt  als  bei  Nicht- Zwillingsgeschwistern,   wird   als   deutlicher   Hinweis   für   die   Bedeutung   einer erblichen  Belastung  gesehen.  Bis   heute  ist  es  noch  nicht  gelungen  einen entsprechenden   Genort   zu   lokalisieren.   Fraglich   ist   jedoch,   inwieweit   eine
  
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