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Autonome neurokardiale Regulation bei depressiven Patienten, Effekte der Therapie mit dem Antidepressivum Nefazodon

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12 Patienten  mit  KADN  im  Vergleich  zu  6%  bei  Diabetikern    hne  Hinweise  für KADN (Luft, 1993; Navarro, 1990; Sampson, 1990). Die autonome diabetische Neuropathie wird seit 1945 als klinische Entität aufgefasst. Sie manifestiert sich durch    mannigfaltige    Funktionsstörungen    (Tabelle    6),    die    häufig    keine Symptome verursachen (Rundles, 1945). Erst in den letzten Jahren wurde der wichtige  Einfluss  der  ADN  auf  die  Morbidität  und  Mortalität  des  Diabetikers erkannt.   Prinzipiell   kann   jedes   autonom   innervierte   Organ   von   der   ADN betroffen  sein.  Bei  neurophysiologischer  Diagnostik  lässt  sich  die  diabetische Neuropathie  in  zwei  Hauptklassen  einteilen  (Consensus  statement,  1988).  Die subklinische  Neuropathie,  Klasse  I,  umfasst  eine  Nervenfunktionsstörung  mit pathologischen  autonomen  oder  sensorischen  Funktionstests  ohne  klinische Symptome oder neurologische Defizite. Die klinische Neuropathie, Klasse II, ist zusätzlich    zu    den    genannten    Befunden    durch    Symptome    oder    Defizite gekennzeichnet (Thomas, 1986). Die Beteiligung des autonomen Nervensystems kann mit einer erhöhten Mortalität  einhergehen und hat häufig eine  erektile  Impotenz  sowie  schwerwiegende  physische  Beeinträchtigungen, wie orthostatische Hypotonie, Stuhlinkontinenz oder zum Teil lebensbedrohliche Komplikationen, wie den stummen Myokardinfarkt oder plötzlichen Herztod,  zur Folge (Ziegler, 1994).   Veränderungen  des  autonomen  Nervensystems  bei  Diabetes  Mellitus  wurden als  Krankheitsbild  der  autonomen  Neuropathie  schon  in  den  80er  Jahren  von Ziegler   mit   den   Verfahren   der   Pupillometrie   und   der   Herzfrequenzanlyse untersucht (Ziegler, 1992). Da      über   die   letzten   dreißig   Jahre   hinweg   signifikante   Zusammenhänge zwischen  dem  autonomen  Nervensystem  und  der  kardiovaskulären  Mortalität erkannt wurden, gründete die European Society of Cardiology eine Task Force.   Der  klinischen  Kardiologie  ist  die  Bedeutung  der  Herzfrequenz-Variabilität  im Grunde seit langem bekannt.   In   ihrer   Arbeit   „Der   unregelmäßige   Herzschlag“   wiesen   Wenckebach   und Winterberg   bereits   1927   auf   die   Bedeutung   der   respiratorischen   Sinus-
  
Musterung: Staatlich Legitimierte Perversion
von Lars G. Petersson
Sonstige Artikel:
Trölß, Josef, Bd.1 : Einführung in Mathcad
Die Kunst, Recht zu behalten
Trölß, Josef, Bd.2 : Komplexe Zahlen und Funktionen, Vektoralgebra und Analytische Geometrie, Matrizenrechnung, Vektoranalysis
 
   
 
     
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