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Autonome neurokardiale Regulation bei depressiven Patienten, Effekte der Therapie mit dem Antidepressivum Nefazodon

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11 Jahre  nach  der  Untersuchung  von  Malzberg  stellte  Avery  fest,  dass  bei  nicht ausreichend   behandelten   Depressiven   deutlich   mehr   nicht   suizidbedingte Todesfälle   als   bei   adäquat   therapierten   Patienten   (mit   TCA   oder   EKT) vorkamen. Signifikant häufiger verstarben die Patienten an einem Myokardinfarkt (Avery, 1976). 1.2. VEGETATIVE STÖRUNGEN Wechselwirkungen,    von    den    diesen    Erkrankungen    zugrunde    liegenden Funktionssystemen, die auf den ersten Blick nicht miteinander verbunden sind, scheinen enger als bislang im klinischen Alltag berücksichtigt. Zunehmend wird mehr  auf  die  hohe  kardiovaskuläre    Mortalität    bei  psychischen  Erkrankungen eingegangen   und   systematische   Versuche,   vegetative   Veränderungen   zu messen, werden unternommen. Die bisher veröffentlichten  Ergebnisse sind derzeit jedoch uneinheitlich. Es ist anzunehmen, dass ein Zusammenhang zwischen dem autonomen Nervensystem und den genannten Krankheitsbildern besteht. Bei Erkrankungen verschiedenster   Pathogenese   werden   Funktionsstörungen   des   autonomen Nervensystems   angetroffen   (Malessa,   1996).   Gut   bekannt ind   autonome Störungen  beim     Morbus  Parkinson   und   beim  Diabetes  Mellitus   (McLeod, 1987).  Ewing,  Campbell  und  Clarke  lenkten  1980  die  Aufmerksamkeit  auf  die Tatsache,  dass  die  diabetische  Neuropathie  nicht  nur  zu  Funktionsausfällen führen  und  dann  die  Lebensqualität  des  Diabetikers  schwer  belasten  kann, sondern auch, dass die Neuropathie des autonomen Systems ein Prädiktor der eingeschränkten   Lebenserwartung   ist    (Gries,   1987).   Die   Bedeutung   der kardialen  autonomen  Neuropathie  bei  Diabetes  Mellitus  zeigt  sich  in  einer fünffach  erhöhten  Letalität  der  Diabetiker  im  Vergleich  zu  Diabetikern  ohne diese Störung. Hierbei stellen vegetative Funktionsstörungen des kardiovaskulären Systems einen wichtigen Risikofaktor bezüglich der Morbidität und Mortalität dar (O'Brien, 1991; Rathman, 1993). In den letzten Jahren wurde insbesondere die ungünstige Prognose der KADN erkannt. Die Mortalitätsraten über  Zeiträume  von  bis  zu  zehn  Jahren  betrugen  durchschnittlich  29%  bei
  
Psychotherapie der Depression: Krankheitsmodelle und Therapiepraxis - störungsspezifisch und schulenübergreifend
von Nicolas Hoffmann,
Henning Schauenburg
Sonstige Artikel:
The Winter's Tale (The New Cambridge Shakespeare)
Winter Story (Brambly Hedge)
Das gesamte Sozialgesetzbuch SGB I bis SGB XII: Mit Durchführungsverordnungen, Wohngeldgesetz (WoGG) und Sozialgerichtsgesetz (SGG). Ausgabe 2012
von Walhalla Walhalla Gesetzestexte
 
   
 
     
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