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o wiederholte depressive Episoden
o familiäre Belastung
o anamnestische Hinweise auf suizidale Absichten
o weibliches Geschlecht
o Beginn der Erkrankung vor dem 40. Lebensjahr
o postpartum Status
o Komorbidität
o Verlust gesellschaftlicher Festigkeit
o negative, belastende Lebenserfahrungen
o Alkohol bzw. andere Abhängigkeit.
1.1.4. Komorbidität
Auf den Faktor der Komorbidität sollte näher eingegangen werden, denn von
allen an MDD Erkrankten leiden über die Hälft an weiteren Krankheiten.
Während 43% nur an Depression leiden, kommt bei 57% eine weitere
psychosomatische
oder
chronisch
körperliche
Erkrankung
hinzu.
In
Querschnittuntersuchungen eines gesunden Normkollektives finden sich
zwischen vier und fünf Prozent, die an einer Depression erkrankt sind. In
Patientengruppen hingegen, welche an Allgemein-Erkrankungen leiden, liegt
dieser Anteil mit 12-36% deutlich höher (Depression Guidline Panel, 1993).
Einige Erkrankungen, bei denen eine hohe Komorbidität bezüglich depressiver
Veränderungen zu finden sind, werden im Folgenden aufgeführt.
1.1.4.1. Demenz
Krankheitsbilder, welche schlecht von der MDD abzugrenzen sind, stellen die
demenziellen
Erkrankungsformen
dar.
Die
Unterscheidung
dieser
Erkrankungen von der MDD ist schwierig, da sie nebeneinander auftreten
können bzw. initial gleiche Symptome zeigen können (Tasman, 1997).
Gedächtnisstörungen, sowie Denk- und Konzentrationsschwächen können zum
Bild der Pseudodemenz bei affektiven Störungen führen, welche nur schwierig
durch psychologische Tests nachzuweisen ist (Hartmann, 1997).
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